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Jenny Lippl – Violine

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Bereits im Mutterleib war Jenny Lippl eingetaucht in die Stimmen ihrer aus Mexiko stammenden Mutter und ihres Wiener Vaters. Und stets auch in die Musik, die diese liebten. Dvořák und Chopin trafen regelmäßig auf mexikanischen Danzon und Bolero. Sie war etwa fünf Jahre alt, als sie gefragt wurde, wie viele Sprachen sie sprechen würde. Die Antwort war eine klare. »Deutsch, Spanisch und Blockflöte.« Kurz vor ihrem 10. Geburtstag hat sie schließlich die Geige zu ihrem Sprachrohr auserkoren. Regina Brandstätter sollte ihre erste Lehrerin auf diesem wunderbaren Instrument sein. Seither sind andere Wortsprachen und viele Musiksprachen hinzugekommen. Man könnte sagen, die Musik ist der Poesie, was die Seele dem Körper ist. Sinnentleert ohne einander. So verwundert es wohl auch nicht weiter, dass die Liebe zur Musik und jene zur Poesie Hand in Hand weiter wuchsen. An der Musikuniversität Wien traf sie schließlich auf ihren Lehrer Ernst Kovacic, einen unermüdlichen Erkunder musikalischer Welten. Er lehrte sie Furchtlosigkeit, Respekt vor der Kunst und Neugier. Sie lernte von Wiener Philharmonikern wie Volkhard Steude, Giganten des Quartettspiels wie Gerhard Schulz, großen Pädagogen wie Igor Ozim, erkundete die Freiheit des Spiels von Barockgeigern und die Welt der Liebhaber der neuen Musik. Schließlich schloss sie ihr Studium mit Auszeichnung ab, um ihren Tanz in den weiten Feldern der Musik fortzusetzen. Aus dieser Freiheit heraus entstand noch im selben Jahr das Podium Festival Mödling, ein Kammermusikfest, das keine kreativen Grenzen kennt und welches sie gemeinsam mit Freunden und wunderbaren Musikern gründete. Das Herzstück ihrer Arbeit aber ist ihr Trio KlaViS, dieses Kaleidoskop von Klangfarben und Sensibilität. www.trioklavis.com